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Über 300 Sonnentage im Jahr laden zum Baden ein, aber auch für Englisch Lernende und als Dorado für Taucher hat die Insel einen guten Namen.
Malta’s Geschichte ist über 6000 Jahre alt. Nirgendwo anders findet man so viel Kultur geballt auf einem Fleck. Tauchen Sie ein in eine Welt von Tempeln, Rittern, Wachtürmen, Kirchen und unterirdischen Grabstätten. Noch heute sind die Überreste der Tempel, z.B. Tarxien oder Ggantija, ein beliebtes Ausflugsziel tausender Touristen.
Die Hauptstadt von Malta ist Valletta. Das Stadtbild ist geprägt von historischen Bauten und hübschen Gassen, die zum gemütlichen Bummeln einladen. Valletta wurde nach der erfolgreichen Abwehr der Türkenbelagerung (Great Siege) im Jahre 1565 erbaut, Jean da la Valette (1557-1568), verdankt die Hauptstadt ihren Namen. Heute ist Valletta Geschäfts- und Einkaufzentrum sowie Regierungssitz. Vom Busterminal tritt man durch das City Gate ins Innere der ehrwürdigen Ritterstadt ein. Ganz Valletta ist schachbrettartig angelegt, Treppenfluchten und recht steile Hänge gehören zu den Kennzeichen dieser Stadt, welche komplett unter Denkmalschutz steht. An der Republic Street liegen Vallettas bedeutendste Plätze, an ihr stehen der Großmeisterpalast und - mit einer Längsseite - auch die St.John's Co-Kathedrale, die Ordenskirche der Johanniter, sowie unzählige Geschäfte.
Aber auch die Sonnenanbeter werden von Maltas unzähligen Stränden verwöhnt. Größtenteils findet man auf Malta Felsstrände, aber auch einige Sandstrände z.b. die Mellieha Bay laden zum Baden und Schnorcheln ein. Beliebtestes Ausflugsziel ist die Blaue Lagune auf Comino. Der gelbe Sandboden in dieser Bucht bewirkt die grandiosen Lichtspiele und lässt das Wasser hier azure blau schimmern.
Gozo - Idyllischer als Malta, aber kein urbanes Flair dafür überaus charmant. Ihr Landschaftsbild wird geprägt von Tafelbergen, Glockentürmen, Felsschluchten und unzähligen Feldern mit ihren typischen Steinmauern. Die Fahrt über den Fliegu Ta Comino, den Comino-Kanal zwischen Malta und Gozo, ist wie ein Sprung in eine andere Welt. Die Entwicklung zu dem hektischen, großstädtischen Lebensstil, der weite Teile Maltas bestimmt, hat die kleinere Insel noch nicht vollzogen. Vielmehr erinnert das Dorfleben im ländlichen und sehr beschaulichen Gozo noch an die ursprüngliche maltesische Kultur.
Gozo ist stark von der Landwirtschaft geprägt und macht einen sehr viel fruchtbareren Eindruck als Malta. Gozo wird daher auch als "grüne Insel" bezeichnet.
Historisch hat Gozo die Entwicklung Maltas mitvollzogen. Der neolithische Tempel Ggantija bei Xaghra gehört zu den ältesten megalithischen Tempelanlagen des maltesischen Archipels.
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